Elektrische Seilwinden 230/400 V

Zug- und Hubseilwinden für Wechsel- und Drehstrom, von 200 kg bis 10.000 kg. Die Ausstattung richtet sich nach Ihrem Einsatzzweck.

Stahlseil einer elektrischen Hubwinde mit Lasthaken in einer hellen Produktionshalle

Modelle im Vergleich

Alle Werte laut Herstellerdatenblatt, Details auf der jeweiligen Modellseite.

Elektrische Seilwinden 230/400 V: Modelle im Vergleich
ModellZug-/Hubkraft kgSpannung VMotorSeilgeschwindigkeit m/minEinschaltdauer
Seilzug CWL (200 kg)200220auf Anfrage16 bis 30auf Anfrage
Seilwinde CP (200 bis 500 kg)200 bis 500230 / 4000,37 bis 1,5 kW14,1 bis 18,940 %
APQ-Serie (200 bis 500 kg)200 bis 500230 / 400750 bis 2.200 W12 bis 4050 %
MRV 8 / MRV 14 (bis 700 kg)100 bis 700230 / 4000,75 bis 2,8 kW10 bis 42auf Anfrage
SW-E (Eigenfertigung, bis 990 kg)bis 990400 (230 bis 590)auf Anfrageauf Anfrage100 %
Hubseilwinden 1.000 bis 10.000 kg1.000 bis 10.000230 / 4001,5 bis 18,5 kW7,5 bis 10,1auf Anfrage

Elektrische Seilwinden 230/400 V auswählen

Seilwinden mit 230 oder 400 Volt werden am Stromnetz betrieben und eignen sich für stationäre Aufgaben: Materialtransport am Hang, Montage auf der Baustelle, Kranwinden und Schiffsbelader. Weil die Ausstattungsmöglichkeiten sehr umfangreich sind, legen wir jede Winde nach Ihrem Einsatzzweck aus.

Für die Auswahl sind diese Punkte entscheidend:

  • Zug- oder Hubkraft. Das Programm reicht von 200 kg bei den Seilzügen bis 10.000 kg bei den Hubseilwinden.
  • Spannung. 230 Volt Wechselstrom für kleinere Winden, 400 Volt Drehstrom für höhere Leistungen.
  • Seilgeschwindigkeit und Einschaltdauer. Sie bestimmen, wie schnell und wie lange die Winde arbeiten kann.
  • Trommel oder Spillkopf. Die MRV gibt es mit Seiltrommel oder mit Spillkopf.
  • Ziehen oder Heben. Zum Heben braucht die Winde eine Bremse, die die Last sicher hält.

Einsatzbereiche

Die APQ-Serie wird oft für den Materialtransport auf Hanggrundstücken eingesetzt. Die SW-E aus eigener Fertigung ist für Baustellen und Montagen in Industrie und Handwerk konstruiert. Die Hubseilwinden von 1.000 bis 10.000 kg arbeiten als Kranwinden und Schiffsbelader.

Die Abschlepp- und Bergeseilwinden JA mit Schneckengetriebe für 230 und 400 Volt finden Sie bei den Modellen JE und JA. Seilzüge für den Gerüstbau stehen unter Seilzüge, Winden mit Spillkopf unter Spillwinden.

Häufige Fragen

230 Volt oder 400 Volt?

230 Volt Wechselstrom steht fast überall zur Verfügung und reicht für kleinere Winden wie die Seilzüge CWL und CP oder die APQ-Serie. Für höhere Leistungen ist 400 Volt Drehstrom die Regel. Die SW-E wird standardmäßig mit 400 Volt betrieben, die APQ-Serie gibt es für beide Spannungen.

Was bedeutet die Einschaltdauer (ED)?

Die Einschaltdauer gibt an, welchen Anteil eines Arbeitsspiels der Motor unter Last laufen darf, ohne zu überhitzen. Die APQ-Serie ist für 50 % ED ausgelegt, der Seilhubzug CP für 25 % ED bei höchstens 150 Schaltungen pro Stunde. Die Motoren der SW-E sind für 100 % ED ausgelegt und damit für Dauerbetrieb geeignet.

Welche Winden dürfen Lasten heben?

Zum Heben sind die Hubseilwinden mit elektromagnetischer Scheibenbremse gebaut, außerdem die SW-E mit selbsthemmendem Schneckengetriebe, die APQ-Serie und die Seilzüge CWL und CP. Keine dieser Winden ist für die Beförderung von Personen zugelassen. Dafür gibt es Treibscheibenwinden für den Personentransport.

Gibt es die Winden auch in Sonderausführung?

Ja. Die Ausstattungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, die Daten der Hubseilwinden sind Beispiele. Nennen Sie uns Ihren Einsatzzweck, dann erhalten Sie ein passendes Angebot. Für Aufgaben außerhalb des Programms konstruieren wir eigene Winden, siehe Sonderanfertigung.

Sie wissen Zugkraft und Einsatzort? Den Rest klären wir.

Wir beraten nach Anwendung und erstellen ein Angebot, meist innerhalb eines Werktags.